7. Symposium 2016 in Hürth

VERBANDSINTERNES
SYMPOSIUM
für die Mitglieder
des Fachverbands


07.10.2016
Hürth


SYMPOSIUMSBERICHT

 

Der Fachverband „in progress“
– Nach dem Symposium ... ist vor dem nächsten Symposium!

 

Nach gleich zwei öffentlichkeitswirksamen und breit aufgestellten Veranstaltungen in 2015, stand 2016 ganz unter dem Motto: „back to the roots“. Wie schon in den Anfangszeiten des Verbandes sollte ein internes Symposium von Mitgliedern für Mitglieder veranstaltet werden. Das Programm wie gewohnt hochkarätig zu besetzen, stellte dabei aber keine besondere Herausforderung dar. Einzig die Suche nach einem möglichst gut ausgestatteten aber günstigen Tagungsort ist meistens nicht ganz einfach. Glücklicherweise fanden wir aber auch hier schnell die unkomplizierte Unterstützung eines institutionellen Verbandsmitglieds.

Die Salus Klinik in Hürth stellte nicht bloß den Tagungsort, sondern kümmerte sich auch zu günstigen Konditionen um eine lückenlose und schmackhafte Versorgung. Dadurch waren wir in der glücklichen Lage, dieses interne Symposium für unsere Mitglieder in diesem Jahr absolut kostenfrei halten zu können. Definitiv nicht darunter gelitten hat das diesjährige Programm, welches wie immer ausgezeichnet besetzt war.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Dr. Julia Domma-Reichart, Direktorin der Salus Klinik in Hürth, warf Andreas Gohlke einen resümierenden Blick auf die letzten zwei Jahre, die für den Fachverband nicht nur als arbeits- und ereignisreich, sondern auch – da waren sich alle einig – als erfolgreich gewertet werden dürfen.

„Was kann stationäre Reha leisten?“ - diese und weitere Fragen beantwortete im ersten Vortrag des Tages Stephan Pitten. Er bot uns einen detaillierten Einblick in die Erfahrungen der Salus Klink in der stationären Behandlung von medienabhängigen Patienten.

Es folgte PD Dr. Bert te Wildt mit der Vorstellung von „OASIS – einer Online-Ambulanz als digitale Brücke ins analoge Beratungs- und Behandlungssetting“. Das Bundesmodellprojekt OASIS möchte Internetabhängige dort abholen wo sie sind – und dorthin vermitteln, wo sie spezialisierte und hochwertige Unterstützung bekommen. Auch die ersten Zahlen konnte Bert te Wildt bereits präsentieren. So viel sei verraten: Das Projekt scheint genau den richtigen Nerv zu treffen.

Mit einer „Stoffkunde“ der etwas anderen Art beendete Michael Knothe die Vortragsrunde mit einem lebendigen Vortrag über die „aktuellen Entwicklungen in der Medienlandschaft“. Wie kreativ Spieleentwickler heutzutage sein können wenn es um das Geld ihrer Kunden geht und was uns erwartet, wenn „Virtual Reality“ irgendwann bezahlbar wird sind dabei nur einige der Aspekte, die uns im Fachverband sicherlich noch einige Zeit begleiten werden.

Den Nachmittag stellten wir ganz in den Dienst unserer Arbeitsgruppen. Die Gelegenheit wurde rege genutzt, gemeinsam über zukünftige Projekte, Ausrichtungen und über aktuell anstehende Themen zu diskutieren.

Was nach einer schönen und konstruktiven Veranstaltung bleibt ist wie immer die Freude auf das kommende Jahr, denn nach dem Symposium ist ja bekanntlich vor dem nächsten Symposium.