Publikationen des Fachverbandes

STRUKTURIERTES KLINISCHES INTERVIEW
ZU INTERNETBEZOGENEN STÖRUNGEN

Diagnoseinstrument für die Praxis steht nun zur Verfügung

Basierend auf der langjährigen klinischen Erfahrung mit Patienten mit Internetsucht haben Kai Müller und Klaus Wölfling, beide langjährige Mitglieder im Fachverband Medienabhängigkeit, gemeinsam mit Kollegen der Ambulanz für Spielsucht Mainz AICA-SKI:IBS entwickelt. Um das Instrument einem möglichst großen Personenkreis zugänglich zu machen, wurde beschlossen, AICA-SKI:IBS kostenfrei über die Homepage des Fachverband Medienabhängigkeit zugänglich zu machen.

 Information des Fachverbands zum neuen Diagnostikinstrument

Klinisches Interview AICA-SKI:IBS | AICA-C Checkliste
Explorationsleitfaden | Handbuch | Quickreader | Tutorial

Ein Suchtproblem auf dem Weg zur Anerkennung?

Eine Aktuelle Standortbestimmung des Fachverband Medienabhängigkeit e.V.

Die Rückmeldungen vieler Betroffener, eine höhere Sensibilisierung für die Störung – insbesondere in den aufnehmenden und beratenden Hilfeeinrichtungen – und das Umdenken bei vielen Expertengruppen und relevanten Institutionen, Verbänden und Schnittstellen zur Thematik rücken dieses virtuell basierte Problem immer deutlicher in den Fokus. Diese im Sinne der Betroffenen ermutigenden Signale nimmt der Fachverband Medienabhängigkeit e.V. zum Anlass, vor dem Hintergrund der für das Jahr 2018 erwarteten Revision des ICD-10 in seine elfte Version erneut seine Position zu internetbezogenen Störungen klarzustellen.

 Suchtproblem auf dem Weg zur Anerkennung? Aktuelle Standortbestimmung

Position zur Einbeziehung von Bindungskriterien

Bindungskriterien in Computerspielen werden in den USK-Leitkriterien nicht berücksichtigt bzw. als Aspekte der Wirkungsmacht beschrieben und können daher auf Grundlage der bestehenden Leitkriterien bislang nicht in die Bewertung einbezogen werden. Der Vorstand des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. spricht sich daher für eine Einbeziehung von Bindungskriterien von Computerspielen bei der Alterseinstufung aus. Denkbar ist die Erweiterung der „Aspekte der Wirkungsmacht“ im Rahmen der USK-Leitkriterien um einen Aspekt „Bindung“.

 Position zur Einbeziehung entwicklungsbeeinträchtigender Bindungskriterien

Handlungsempfehlungen Free-to-Play-Games und kostenlose Apps

(POLICY IMPLICATIONS CONCERNING THE USE OF FREE-TO-PLAY-GAMES AND FREEMIUM APPS)

Der Markt der Computerspiele verändert sich nicht zuletzt durch technische Innovationen, jedoch auch aufgrund von neuen Gamedesignansätzen im Bereich der Monetarisierung. Die verwendeten Monetarisierungsansätze sind vielfältig und bahnen sich stetig ihren Weg in verschiedene Spielegenres. Free-to-Play-Games sind derzeit häufig so angelegt, dass eine elitäre Gruppe von Spielern, welche im Spiel hohe Geldeinsätze investieren, die breite Masse an Spielern ökonomisch mitträgt und das Spiel somit für den Publisher rentabel wird. Insbesondere bei Kindern sind diese Spielmodelle beliebt, aber gleichzeitig auch kritisch zu betrachten.

 Handlungsempfehlungen für den Bereich Free-to-Play-Games und kostenlose Apps 
Policy Implications concerning the use of free-to-play-games and Freemium apps

"Let´s play" - Methoden zur Prävention von Medienabhängigkeit

Der Fachverband Medienabhängigkeit hat in Zusammenarbeit mit der Bundesdrogenbeauftragten Mechthild Dyckmans (MdB) einen umfangreichen Methodenreader erstellt, der nun bundesweit unter der ISBN: 978-3-89967-845-1 beim Pabst Verlag erhältlich ist oder unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden kann. Der Fachverband bedankt sich bei allen Mitglieder, die bei der Erstellung mitgearbeitet haben und bei Frau Mechthild Dyckmans für die Unterstützung und das Vertrauen.

 Methodenreader "Let´s Play"

Empfehlungen zur Behandlung von Medienabhängigkeit

In zeitlicher Nähe der diesjährigen gamescom stellen wir die "Empfehlungen des Fachverbandes Medienabhängigkeit für die Behandlung von Medienabhängigkeit im deutschen Sozial- und Gesundheitssystem" der Öffentlichkeit vor.

 Empfehlungen für die Behandlung von Medienabhängigkeit im deutschen 
Sozial- und Gesundheitssystem

Positionen zur Prävention und Diagnostik von Medienabhängigkeit

Die Arbeitsgruppen Prävention und Diagnostik des Fachverband Medienabhängigkeit haben bereits 2012 gemeinsam Positonspapiere verfasst, die zu den jewiligen Fachgebieten Orientierung zum Thema Medienabhängigkeit bieten. Die Positionspapiere Prävention und Diagnostik wurden von der Mietgliederversammlung des Fachverbandes 2010 verabschiedet.

 Positionspapier Prävention
Positionspapier Diagnostik 

Prävention, Diagnostik u. Therapie v. Computerspielabhängigkeit

Der Sammelband zum gleichnamigen Expertensymposium des Fachverbandes Medienabhängigkeit, das im Herbst 2009 in Hannover stattfand. Beim Pabst-Verlag erfahren Sie mehr zum Buchinhalt und können den Sammelband direkt bestellen.

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